Die Aufrechterhaltung der führenden Position des Exporteurs von polnischer Kohle, der Rohstoffimport für den Bedarf der kommerziellen Energiewirtschaft im Inland sowie die Verengung der Zusammenarbeit von Gesellschaften im Rahmen der Kapitalgruppe – so kann man in Kürze die Tätigkeit der Węglokoks im Jahr 2017 zusammenfassen. In das neue Jahr schreitet die Gesellschaft, die an der Spitze der Kapitalgruppe steht, mit ambitionierten Investitionsplänen.

 

 

Es war ein besonderes Jahr für die WĘGLOKOKS S.A. Die Gesellschaft befasste sich zum ersten Mal seit vielen Jahren mit dem Import von Kohle. Der hochenergetische Staub gelangte in die kommerzielle Energiewirtschaft.

 

 

Dies ist eine weitere Erfahrung für die Gesellschaft, und vor allem eine Chance auf Entwicklung. Unsere Grundtätigkeit ist weiterhin der Export des heimischen Rohstoffes. Węglokoks muss jedoch die eigene Tätigkeit diversifizieren und neue Geschäftsbereiche suchen, auch im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach Kohle auf dem inländischen Markt. Die Beteiligung am Import einer Gesellschaft der Staatskasse – die die Węglokoks ist – erlaubt eine gewisse Art von Kontrolle und Ordnung, und stärkt auch die energetische Sicherheit des Staats im Fall der potenziellen Notwendigkeit der Vornahme von Interventionskäufen von Kohle für die polnische kommerzielle Energiewirtschaft. – sagt Sławomir Obidziński, Vorstandsvorsitzender der Węglokoks S.A.

 

Im Vorjahr exportierte Węglokoks 2,7 Millionen Tonnen Kohle.

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Die wichtigsten Absatzrichtungen bleiben Länder der Europäischen Union, in die 98 % der exportierten Kohle gelangten. Die wichtigsten Abnehmer bleiben Deutschland, Österreich und Tschechien. Über die Grenzen der Europäischen Union hinaus gelangten lediglich 2 % des Exports. Im Jahr 2016 waren das noch 24 %. Aus diesem Grund hat sich die Transportstruktur geändert. Ganze 81 % der Kohle wurden auf dem Landweg exportiert.

 

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In Verbindung mit dem großen Bedarf am inländischen Markt, sind polnische Hersteller deutlich weniger am Export interessiert. Weltmärkte für Kohle sind absorbierend und wir sind immer noch imstande höhere Preise zu erzielen, als im Inland erreicht werden, aber wir benötigen einen verfügbaren Rohstoff. Trotz des Export-Abstiegs haben wir das vergangene Jahr mit bedeutendem Gewinn abgeschlossen, der vorläufig auf mehr als 108 Mio. PLN brutto geschätzt wird. Man darf nicht vergessen, dass die Weglokoks heute nicht nur der wichtigste polnische Kohle-Exporteur ist, sondern auch der Anführer der in vier Bereichen funktionierenden Kapitalgruppe – Bergbau, Energetik, Hüttenwesen und Logistik, in denen wir insgesamt fast 6 Tsd. Mitarbeiter beschäftigen. Jedes Jahr bedeutet weitere Akquisitionen, Verengung der Bande zwischen den Gesellschaften sowie bessere Nutzung des Synergie-Effekts – fügt Vorstandsvorsitzender Obidziński hinzu.

 

Unter den Plänen für das Jahr 2018 ist auch die Entwicklung der Trading-Tätigkeit. Über weite Geschäftskontakte auf der ganzen Welt, Kompetenzen und langjährige Erfahrung besitzend, wird Węglokoks bei Transaktionen zwischen ausländischen Unternehmen vermitteln können. So war es u. a. im vergangenen Jahr, als Węglokoks amerikanische Kohle kaufte und diese in Österreich verkaufte.

 

2017 gewann die Gesellschaft Węglokoks Kraj (Bergwerk Bobrek-Piekary) etwa 2.59 Mio. Tonnen. Der ursprüngliche Plan ging vom Abbau von 2,36 Mio. Tonnen aus. Der vorläufig geschätzte Bruttogewinn sollte ein Niveau von ca. 75 Mio. PLN erreichen.

 

Im vergangenen Jahr bestimmten die Gesellschaften der Kapitalgruppe WĘGLOKOKS insgesamt 100 Millionen Zloty für Investitionen. In diesem Jahr betragen die geplanten Investitionsausgaben mehr als 400 Millionen Zloty. Es handelt sich dabei in hohem Maße um Wiederbeschaffungsinvestitionen, Modernisierungen und Erneuerung der Infrastruktur, Kauf von Maschinen und Geräten sowie auch um große Projekte, wie die Errichtung des Energieblocks für alternative Brennstoffe oder den Ausbau des Wärmenetzes in Ruda Śląska.