6

 

Über die effektiven Restrukturierungsmaßnahmen, die aktuelle Situation im Steinkohlesektor, aber auch über Innovationen und die Zukunft des polnischen Bergbaus sprach man in Katowice während des Kongresses Neue Industrie EXPO (26-28.09.2018), der im Internationalen Kongresszentrum veranstaltet wurde.

 

 

Das Hauptpanel des Bergbausektors wurde vom Vizeminister für Energie, Grzegorz Tobiszowski, eröffnet, der die Restrukturierungsprozesse im Bergbau zusammenfasste, und die wichtigsten Elemente des "Bericht des Regierungssprechers für Steinkohle-Restrukturierung" vorstellte.

 

- Dies ist eine gute Gelegenheit, um daran zu erinnern, dass der Bergbausektor heute an einer völlig anderen Stelle ist, als noch vor 3 Jahren. Blickt man darauf, wie der polnische Bergbau aussieht, und wovon wir ausgegangen ist, und was wir alles erreicht haben, können wir auf die Effekte der durchgeführten Maßnahmen stolz sein. Seit einiger Zeit sprechen wir über Management, Investitionen, Innovationen, Herausforderungen, und nicht von der Rettung der Situation im Sektor – sagte Minister Tobiszowski.

 

1

 

Die Bestätigung dieser Worte waren die Auftritte der Vorstandsvorsitzenden der Bergbaugesellschaften sowie der Leiter der Forschungsinstitute. Informationen über die Grupa Kapitałowa Węglokoks stellte der Vorstandsvorsitzende von Węglokoks, Sławomir Obidziński, vor.

 

- Unser strategisches Ziel ist die Absicherung der Kundenbedürfnisse im Bereich der Kohlelieferung im Kontext der Energiesicherheit des Landes. So lange, wie der polnische Bergbau seine Produktionsleistungen nicht wieder aufbaut, wird es auch Kohleimport geben. Und da dem so ist, gibt es keine Gründe dafür, dass Węglokoks sich nicht damit befassen sollte. Vor allem, da wir eine Gesellschaft sind, auf die alle zählen, dass wir uns um die Energiesicherheit der polnischen Kraftwerke im Fall eines Kohledefizits auf dem polnischen Markt kümmern, und Lieferungen aus dem Import gewährleisten. – erklärte der Vorstandsvorsitzende Obidziński.

 

DSC 1097

 

Bergbau 4.0

Während des zweiten Bergbaupanels wurden die mit dem modernen Bergwerk verbundenen Fragen diskutiert. In der Einleitung zum Panel wurde auf den – im Vergleich zu anderen Industriezweigen – niedrigen Index der Nutzung von Maschinen während der Gewinnung hingewiesen, sowie auf die weltweiten Bergbau 4.0 Lösungen, die u. a.: mit der digitalen Lokalisierung von Mitarbeitern und Maschinen, der Fernsteuerung von Maschinen und autonomen Geräten, der effektiveren Überwachung des Lüftungssystems und der Instandhaltung der Ausrüstung dank virtueller Inspektionen in Echtzeit verbunden sind.

 

Beim Panel, an dem die Vertreter solcher Firmen teilgenommen haben, wie: JSW, LW Bogdanka, PGG, sowie ABB, nahm der Vorstandsvorsitzende von Węglokoks Kraj – Grzegorz Wacławek – Stellung.

 

– Als digitale Werkzeuge sehen wir jene, die zweifellos dabei helfen, die Geschäftsmodelle des Bergwerkmanagements zu ändern. Die Digitalisierung des Betriebs erlaubt vor allem die Minimierung der Folgen von Ausfällen und Stillständen. Schnelle Information, präzise Datenanalyse, erlaubt es, schnelle Entscheidungen zu treffen, Verluste, Risiken, zu minimieren, was zu einer Verbesserung der Produktionseffizienz und Reduzierung des Energieverbrauchs der Maschinen, sowie ihres Verschleißes führt – sagt Vorstandsvorsitzender Wacławek.

 

 

DSC 1017

 

 

4

 

 

5

 

 

DSC 1101

 

 

DSC 1110